ZEITUNGSBEITRAG IN DER SÜDTHÜRINGER ZEITUNG

„Diese Unterstützung und diese Herzlichkeit geben mir Kraft“

Die Anteilnahme am Schicksal von Nicole Kühn ist riesig. Bislang gingen für die siebenköpfige Familie mehr als 24.000 Euro auf dem Konto des Hilfsvereins unserer Zeitung ein. Eine Großspende über 5.000 Euro kam vom Verein „Jollydent“.

„Diese Unterstützung, die Anteilnahme und diese Herzlichkeit, die ich in den vergangenen Tagen erfahren durfte, geben mir Kraft“, sagt Stefan Kühn aus Möhra. Er war mit seinen Kindern Anna und Karl in die Bad Salzunger Lokalredaktion gekommen, um sich für die Hilfe zu bedanken.

Unsere Zeitung hatte über das schwere Schicksal der Familie berichtet. Stefan Kühns Frau und Mama der fünf Kinder im Alter von einem bis zehn Jahren hat schwarzen Hautkrebs im Endstadium – mit 35 Jahren. Dazu plagen die Kühns finanzielle Sorgen. Der 38-jährige musste seinen Beruf als IT-Direktor bei einem Unternehmen in Wiesbaden aufgeben, um ganz für seine Frau, die zu Hause gepflegt wird, und die Kinder da zu sein. 

Der Vorstand des Hilfsvereins unserer Zeitung „Freies Wort hilft – miteinander füreinander“ hatte schnell entschieden, die Kühns mit einer Soforthilfe in Höhe von 5.000 Euro zu unterstützen, und unter dem Stichwort „Nicole Kühn“ zu Spendenaufruf das Vereinskonto aufgerufen. Und viele Leser hat das Schicksal der Familie berührt. Insgesamt sind in wenigen Tagen mehr als 24.000 Euro gespendet worden. 

Geldspende_Scheckübergabe

Einen Scheck über 5.000 Euro haben Renate Lissek (rechts) und Wolfram Geiger (2. von links) an Silke Wolf (links) vom Verein „Freies Wort hilft – miteinander füreinander“ für die schwerkranke Nicole Kühn und ihre Familie übergeben. Deren Mann Stefan Kühn war mit seinen Kindern Karl und Anna in die Bad Salzunger Lokalredaktion gekommen, um sich für die große Unterstützung zu bedanken. (Foto: Heiko Matz)  

Durch eine Kooperation der Lokalredaktion in Bad Salzungen mit der Hersteller Zeitung wurde das Thema auch in Osthessen publik. Einmal pro Woche berichten Redakteure wechselseitig über die wichtigsten Themen im Nachbarlandkreis. „Als ich die Geschichte von Familie Kühn gelesen habe, hat mich das sehr bewegt“, erzählt Renate Lises, Geschäftsführerin von „Jollydent“ aus dem hessischen Friedwald.

Der Förderverein „Zahnärzte und Patienten helfen Kindern“ mit Sitz in Burghaun sammelt seit 20 Jahren in inzwischen 100 Zahnarztpraxen in Hessen und Thüringen Gold aus alten Kronen und Brücken. „Im Altkreis Bad Salzungen kooperieren wir aktuell mit zwölf Praxen, wir freuen uns aber über weitere Unterstützer“, sagt der Vorsitzende Dr. Wolfram Geiger. Das Edelmetall wird verkauft und mit dem Erlös viel Gutes getan. Es gibt Projekte für Kinder und Jugendliche, zur Gewaltprävention und für Menschen mit Behinderung. Zudem werden die Tafeln in der Region – auch in Bad Salzungen – unterstützt. 

Der Jollydent-Vorstand beschloss, Familie Kühn schnell und unbürokratisch zu helfen – mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro an unseren Zeitungshilfsverein. Renate Lises und Wolfram Geiger übergaben den symbolischen Scheck an Silke Wolf, Vorstandsmitglied von „Freies Wort hilft“ und Leiterin der Lokalredaktion in Schmalkalden.

„Dieses Jahr hatten wir unwahrscheinlich viele Fälle, aber auch eine unwahrscheinlich große Spenden-bereitschaft“, erzählt Silke Wolf. Sie ermuntert Menschen aus der Region, die unverschuldet in Not geraten sind, mit ihren Problemen an die Öffentlichkeit zu gehen und sich an den Hilfsverein zu wenden. „Ich sage immer: ‚Macht das!'“ Und ihrem Zahnarzt wolle sie vorschlagen, auch eine Spendendose von „Jollydent“ aufzustellen, „weil das eine wirklich tolle Sache ist“.

Auch Stefan Kühn hat es nicht bereut, seine Geschichte publik gemacht zu haben. „Was nach dem Artikel passiert ist, ist wirklich großartig.“ Etliche Menschen aus Möhra und Umgebung hätten nicht nur gespendet, sondern ihre praktische Hilfe angeboten. Seiner Frau Nicole gehe es immer schlechter und sie benötige immer mehr Medikamente, um schmerzfrei zu sein, berichtet er. 

Er  wisse nicht, wie viel Zeit ihnen noch als komplette Familie bleibe. „Ich möchte aber alles daran setzen, auch in Zukunft das Leben mit meinen Kindern so fortzuführen, wie ich es mit meiner Frau geplant habe.“

Auszug aus der Südthüringer Zeitung vom 16. November 2020. Geschrieben von Marie-Luise Otto.

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„Diese Unterstützung und diese Herzlichkeit geben mir Kraft“

Die Anteilnahme am Schicksal von Nicole Kühn ist riesig. Bislang gingen für die siebenköpfige Familie mehr als 24.000 Euro auf dem Konto des Hilfsvereins unserer Zeitung ein. Eine Großspende über 5.000 Euro kam vom Verein „Jollydent“.

„Diese Unterstützung, die Anteilnahme und diese Herzlichkeit, die ich in den vergangenen Tagen erfahren durfte, geben mir Kraft“, sagt Stefan Kühn aus Möhra. Er war mit seinen Kindern Anna und Karl in die Bad Salzunger Lokalredaktion gekommen, um sich für die Hilfe zu bedanken.

Unsere Zeitung hatte über das schwere Schicksal der Familie berichtet. Stefan Kühns Frau und Mama der fünf Kinder im Alter von einem bis zehn Jahren hat schwarzen Hautkrebs im Endstadium – mit 35 Jahren. Dazu plagen die Kühns finanzielle Sorgen. Der 38-jährige musste seinen Beruf als IT-Direktor bei einem Unternehmen in Wiesbaden aufgeben, um ganz für seine Frau, die zu Hause gepflegt wird, und die Kinder da zu sein. 

Der Vorstand des Hilfsvereins unserer Zeitung „Freies Wort hilft – miteinander füreinander“ hatte schnell entschieden, die Kühns mit einer Soforthilfe in Höhe von 5.000 Euro zu unterstützen, und unter dem Stichwort „Nicole Kühn“ zu Spendenaufruf das Vereinskonto aufgerufen. Und viele Leser hat das Schicksal der Familie berührt. Insgesamt sind in wenigen Tagen mehr als 24.000 Euro gespendet worden. 

Geldspende_Scheckübergabe

Einen Scheck über 5.000 Euro haben Renate Lissek (rechts) und Wolfram Geiger (2. von links) an Silke Wolf (links) vom Verein „Freies Wort hilft – miteinander füreinander“ für die schwerkranke Nicole Kühn und ihre Familie übergeben. Deren Mann Stefan Kühn war mit seinen Kindern Karl und Anna in die Bad Salzunger Lokalredaktion gekommen, um sich für die große Unterstützung zu bedanken. (Foto: Heiko Matz)  

Durch eine Kooperation der Lokalredaktion in Bad Salzungen mit der Hersteller Zeitung wurde das Thema auch in Osthessen publik. Einmal pro Woche berichten Redakteure wechselseitig über die wichtigsten Themen im Nachbarlandkreis. „Als ich die Geschichte von Familie Kühn gelesen habe, hat mich das sehr bewegt“, erzählt Renate Lises, Geschäftsführerin von „Jollydent“ aus dem hessischen Friedwald.

Der Förderverein „Zahnärzte und Patienten helfen Kindern“ mit Sitz in Burghaun sammelt seit 20 Jahren in inzwischen 100 Zahnarztpraxen in Hessen und Thüringen Gold aus alten Kronen und Brücken. „Im Altkreis Bad Salzungen kooperieren wir aktuell mit zwölf Praxen, wir freuen uns aber über weitere Unterstützer“, sagt der Vorsitzende Dr. Wolfram Geiger. Das Edelmetall wird verkauft und mit dem Erlös viel Gutes getan. Es gibt Projekte für Kinder und Jugendliche, zur Gewaltprävention und für Menschen mit Behinderung. Zudem werden die Tafeln in der Region – auch in Bad Salzungen – unterstützt. 

Der Jollydent-Vorstand beschloss, Familie Kühn schnell und unbürokratisch zu helfen – mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro an unseren Zeitungshilfsverein. Renate Lises und Wolfram Geiger übergaben den symbolischen Scheck an Silke Wolf, Vorstandsmitglied von „Freies Wort hilft“ und Leiterin der Lokalredaktion in Schmalkalden.

„Dieses Jahr hatten wir unwahrscheinlich viele Fälle, aber auch eine unwahrscheinlich große Spenden-bereitschaft“, erzählt Silke Wolf. Sie ermuntert Menschen aus der Region, die unverschuldet in Not geraten sind, mit ihren Problemen an die Öffentlichkeit zu gehen und sich an den Hilfsverein zu wenden. „Ich sage immer: ‚Macht das!'“ Und ihrem Zahnarzt wolle sie vorschlagen, auch eine Spendendose von „Jollydent“ aufzustellen, „weil das eine wirklich tolle Sache ist“.

Auch Stefan Kühn hat es nicht bereut, seine Geschichte publik gemacht zu haben. „Was nach dem Artikel passiert ist, ist wirklich großartig.“ Etliche Menschen aus Möhra und Umgebung hätten nicht nur gespendet, sondern ihre praktische Hilfe angeboten. Seiner Frau Nicole gehe es immer schlechter und sie benötige immer mehr Medikamente, um schmerzfrei zu sein, berichtet er. 

Er  wisse nicht, wie viel Zeit ihnen noch als komplette Familie bleibe. „Ich möchte aber alles daran setzen, auch in Zukunft das Leben mit meinen Kindern so fortzuführen, wie ich es mit meiner Frau geplant habe.“

 

 

Auszug aus der Südthüringer Zeitung vom 16. November 2020. Geschrieben von Marie-Luise Otto.

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